Eine prall gefüllte Christuskirche war der Ort, an dem am Sonntagnachmittag Pfarrer Christoph Kückes in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der gebürtige Würselener war seit 2019 in der Sophien-Kirchengemeinde in Alt-Oberhausen tätig.
Die Zeit in Oberhausen verbucht Christoph Kückes unter dem Motto „zurück zu den Wurzeln“. Vor seinem Wechsel aus dem niederrheinischen Anrath, wo er zuvor fünf Jahre tätig war, sagte er: „In Oberhausen habe ich 1984 mein Gemeindepraktikum gemacht. Für mich ist dieser Schritt ein Wechsel zurück zu den Wurzeln, und darauf freue ich mich.“
Christoph Kückes kommt aus einem Pfarrhaus, denn sein Vater wie auch Großvater waren beide Pfarrer. Nach einem Vikariat in der Evangelischen Kirchengemeinde Altenberg war Kückes sechseinhalb Jahre als Pastor im Kirchenkreis Wetzlar tätig, denen sich 13 Jahre in Viersen anschlossen. 2014 wechselte er nach Anrath, 2019 dann nach Oberhausen.
Im Gottesdienst gab es viele wertschätzende Worte, darunter auch von einer Konfirmandin, die sich dafür bedankte, dass Kückes ihr die Angst vor der Hölle und einem strafenden Gott genommen habe. Auch sein Sohn Manuel richtete dankbare Worte an seinen Vater.
„Wir danken Gott für deinen Dienst. Du hast das Evangelium von Jesus Christus gepredigt und in vielfältigen Formen die Botschaft von Gottes Treue bezeugt“, sagte Superintendent Joachim Deterding im Abschiedsgottesdienst und ergänzte: „Für deinen weiteren Lebensweg wünschen wir dir nur das Beste.“
„Christoph war immer zu einem offenen Gespräch und Unterstützung bereit, außerdem ergänzte er mich sehr gut mit seiner geselligen Frohnatur und hatte immer eine Anekdote auf Lager. Er brachte viele Erfahrungen aus der gesamten rheinischen Kirche und aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen seines Dienstes ein und hat uns immer wissen lassen, wie dankbar er für die letzten Jahre hier bei uns in Oberhausen war“, sagte Pfarrerin Lisa Fuchs
