DREI FRAGEN AN … Pfarrer Christoph Borries, der am 11. Oktober, um 11 Uhr zum U2-Gottesdienst in die Christuskirche in Grevenbroich einlädt.

Herr Borries, was hat U2 mit christlichem Glauben zu tun?
Christoph Borries: U2 verbindet Musik mit gesellschaftlichen, politischen und spirituellen Fragen. Der Song „Acrobat“ greift das Bild eines Drahtseilakts auf: Wie im Leben und im Glauben versuchen Menschen, Halt und Gleichgewicht zu finden und trotz Unsicherheit weiterzugehen.
Was erwartet die Besucher*innen im Gottesdienst?
Borries: Die Besucher*innen erwartet eine Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und Lebens – insbesondere mit Vertrauen, Zweifel, Aufbruch und Gemeinschaft. Ausgangspunkt ist das Bild „Road to Emmaus“ von Wim Wenders, auf das Bono in seinem Buch „Surrender“ eingeht.
Gibt es weitere Veranstaltungen?
Borries: Ja. Am selben Tag beginnt um 17 Uhr ein U2-Abend mit der Journalistin und Autorin Birgit Fuß sowie dem Musiker und Musikjournalisten Max Gösche. Birgit Fuß liest aus ihrem Buch „U2. 100 Seiten“ und erzählt persönliche Anekdoten und Erkenntnisse über die Band. Max Gösche begleitet den Abend musikalisch. Außerdem erscheint in meiner Podcastreihe „7Tage1Song“ am 6. Oktober eine Folge zum Song „Acrobat“ mit Brigit Fuß als Gast.